TIERSCHUTZVEREIN ACHERN UND UMGEBUNG e.V.
mit Rheinau
Geschäftsstelle:
Tierschutzverein Achern
Frédérique Weiss
Russhaldeweg 11
77876 Kappelrodeck
Telefon: 07842 - 83 91
Fax: 07841 - 29 01 72
Email: weiss@tsv-achern.de
Igelstation


Igel sind dämmerungs- und nachtaktiv und haben ein breites Nahrungsspektrum: Sie fressen Laufkäfer, Larven von Nachtschmetterlingen und sonstige Insekten, Regenwürmer, Ohrwürmer, Schnecken, Hundert- und Tausendfüßer sowie Spinnen. Igel sind also keine Vegetarier, sie fressen im Garten kein Obst und kein Gemüse.
Igel sind aus verschiedenen Gründen gefährdet: Siedlungen und Straßenbau schränken ihren Lebensraum ein, auf Straßen kommen jährlich hunderttausende zu Tode und in Gärten fehlt es häufig an Unterschlupfmöglichkeiten und Nahrung. Igel benötigen giftfreie Gärten, vor allem Schneckenkorn und Rattengift können ihnen zum Verhängnis werden.
Der Tierschutzverein Achern nimmt sich den Igeln in besonderer Weise an. Immer wieder gerade in der Herbstzeit werden viele Igel gefunden, die kein Quartier für Ihren Winterschlaf gefunden haben, mager und krank sind. In unserem Verein gibt es bestens geschulte Mitarbeiter, die wissen was in diesem Falle zu tun ist.Der Igel, zählt zur bedrohten Wildtierart und somit ist es dem Verein ein anliegen mit zu helfen diese Tierart zu retten. So bieten wir neben der praktischen Hilfe auch Tipps, wie man Igel pflegt und gut versorgt - auch Unterricht speziell für die Schulen an
Wenn die Tage kürzer und die Nächte kälter werden haben die Igelstationen im Land Hochkonjunktur. Zwar gehört es zum natürlichen Verhalten der stacheligen Säugetiere, dass sie sich in Vorbereitung auf den Winterschlaf im Herbst ein Fettpolster anfressen, jedoch gilt es dabei einige Hindernisse zu überwinden. Nich alle Igel schaffen diesen Weg allein. Dann sieht sich der Tierschutzverein in der Pflicht einzugreifen.
Es gibt immer etliche Igel, die ohne menschlichen Schutz den sicheren Tod gefunden hätten. Hierbei handelt es sich weniger um eine natürliche Auslese, als vielmehr den Einfluss unserer modernen Gesellschaft auf die Umwelt. In der Igelstation des Tierschutzvereins in Ottenhöfen-Furschenbach übernimmt Christel Zeferer die besonders schwierigen Fälle.
Verletzungen sind der häufigste Anlass für einen Aufenthalt in der Igelstation. Die Pflege und Versorgung von Igeln erfordert ein großes Herz und sehr viel Zeit von der ehrenamtlichen Helferin. Mindestens zwei Stunden dauert die tägliche Reinigung der Käfige, das Ersetzen der Kartonhäuschen und das Säubern und Befüllen der Fress- und Trinknäpfe. Hinzu kommen viele Stunden individueller Pflege, die vom Versorgen von Wunden bis hin zum Entfernen teils Hunderter Zecken und Larveneier reicht.
